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"Angst essen Seele auf"

 

„Angst essen Seele auf“ lautet der Titel des sozialkritischen Filmwerks von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974. Immer noch aktuell, handelt er von positiven Gefühlen, Beziehung und Partnerschaft, den Reaktionen des persönlichen Umfeldes und den Veränderungsprozessen.

 

Deutlich wird in diesem Film der Zwiespalt zwischen den eigenen positiven Gefühlen und den Wechselwirkungen, Beeinflussungen und Anforderungen der Gesellschaft.

Das Thema ist ein Dauerbrenner. Ängste, statistisch betrachtet, nehmen im persönlichen Umfeld und in Abhängigkeit der sich immer schneller verändernden Gesellschaft immer mehr zu. Dazu gesellt sich der immer höher werdende Anspruch zu funktionieren und den gesellschaftlichen Normen standzuhalten.

Ein schier hoffnungsloses Unterfangen, aus eigener Kraft aus diesem circulum vitiosum wieder herauszukommen. Oft scheitern wir zwischen Kompetenzprozessen und Dramaverhalten unseres eigenen Ichs.

Der Versuch des Rückgriffs auf unsere Kernkompetenzen Denken, Fühlen und Handeln endet häufig im Fallenverhalten Sorge, Abhängigkeit oder Selbstzweifel. Gelingt der Rückzug auf die Kompetenzen nicht, können sich gesundheitliche Beschwerden einstellen, wie z.B. psychosomatische Erkrankungen, psychische Erkrankungen oder körperliche Erkrankungen. 

 

Doch was sind die Wege aus der Falle, was ist das persönliche Ziel, wie schnell (…es pressiert ja doch!) gelingt die Umsetzung und wie komme ich in die eigenen Veränderungsprozesse?

„Ist ja alles machbar“, denken Viele, wären da nicht die als belastend erlebten Gefühle gepaart mit dem unerwünschten Erleben und Verhalten.

Dieses konditionierte (erlernte oder antrainierte) Verhalten ist in unserem Unterbewusstsein abgespeichert.

Unser Unterbewusstsein hat aber auch eine Schutzfunktion und sorgt auch dafür, dass wir so stabil (wie es möglich ist) für den Moment reagieren und agieren.

Aus diesem Grund hat unser Unterbewusstsein so etwas wie einen „Wächter“ (Kritischer Faktor) im Bewusstsein installiert. 

Alles, was eine Veränderung im Unterbewusstsein bewirken könnte (auch zum Positiven hin) muss an diesem „Wächter“ vorbei.

Passt die neue Programmierung nicht zu der vorhandenen, wird in der Regel die neue (positive) Programmierung abgewiesen.

Positive Veränderungen nachhaltig, effizient und in nur wenigen Sitzungen zu bewirken, ist das Kredo der ursachenauflösenden und lösungsorientierten Hypnose: Die OMNI-Hypnose!

"Hitze" fängt mit "H" an, so wie "Hypnose"

 

 

Sie fragen sich, was Hitze mit Hypnose zu tun hat? Mal ganz abgesehen von dem „H“ am Anfang des Wortes, hat Gerald Kein, der Begründer der OMNI Hypnose, etwas Kluges zu diesem Thema gesagt: „Wasch mich, aber mach nicht nicht nass, funktioniert nicht!“.

 

Was bedeutet das? Im Rahmen der ursachenauflösenden und lösungsorientierten (analytischen) OMNI-Hypnose und der Regression zum Ursprung, kann es natürlich im Rahmen der Regression schon mal anstrengend und hitzig werden.

 

Also, zurück in die erste, als belastend erlebte Situation, die für das unerwünschte Erleben und Verhalten verantwortlich ist.

Kabale, Gift und Finsternis? Nein, keine Bange! Und wie einige (Unwissende) behaupten, dass die Gefahr einer Retraumatisierung bestünde, kann mit gutem Gewissen verneint werden, da genau diese auslösende Situation desensibilisiert wird und somit kein Grund mehr für dieses belastende Gefühl besteht.

Ganz nebenbei bemerkt, wäre diese Gefahr bei vielen anderen analytischen, regressiven und psychotherapeutischen Verfahren auch gegeben. Ist sie aber nicht.

 

Warum das erste auslösende Ereignis so eine große Rolle spielt? Naja, in der Regel liegen diese Ereignisse vor dem 5. bis 7. Lebensjahr und wir haben bewusst meistens keine Erinnerung daran. In dieser Zeit findet die frühkindliche Prägung im Unterbewusstsein statt.

Diese Prägung in puncto subjektiven Verhaltens und Erlebens beziehen sich auf die biologischen Faktoren, die sozialen Faktoren und die individualpsychologischen Faktoren.

Und genau diese werden im Unterbewusstsein u. A. als Emotionen und Gewohnheiten abgespeichert. Daraus resultiert unser gesamtes subjektives Erleben, Verhalten und Handeln, wie z. B. Erfahrungen, Erinnerungen, Bilder, Glaubenssätze etc.

 

Da das Unterbewusstsein aber auch unsere Persönlichkeit schützt, hat es einen natürlichen Widerstand gegen Veränderung der Konditionierungen (erlerntes oder antrainiertes Verhalten), der Gewohnheiten und der damit verbundenen Gefühle.

Aufgrund dessen hat unser Unterbewusstsein so etwas wie einen Wächter im Bewusstsein installiert. Und genau dieser überprüft, was zu der vorhandenen Programmierung im Unterbewusstsein passt oder nicht.

Und für den Wächter ist es ganz einfach! Passt es (z. B. die neuen guten Gefühle und Gewohnheiten) nicht zu der vorhandenen Programmierung, werden diese gnadenlos abgeschmettert.

Andererseits lässt uns die vorhandene (bisherige) Programmierung so stabil funktionieren, wie es im Moment möglich ist.

 

Fazit, der Wunsch nach Veränderung lässt sich nur dann umsetzen, wenn genau die Programme (die Gewohnheiten und Gefühle, ausgelöst durch unerwünschtes und belastendes Erleben und Verhalten), die dies nicht zulassen im Rahmen einer Regression desensibilisiert werden.

 

Was genau spricht also gegen eine ursachenauflösende und lösungsorientierte (analytische) Hypnose, die in nur wenigen Sitzungen zum Ziel führt?

„Hitze“ fängt mit „H“ an, so wie „Hypnose“ und „Hilfe“. 

"Es war einmal", ist Vergangenheit, "Prall aus dem Leben", ist Heute!

Es war einmal eine Zeit, die geprägt war von Wertschätzung, Gelassenheit, Nächstenliebe und dem berühmten "good will“ untereinander.

Das alte T-Modell (das Telefon der 70er Jahre) war die Verbindung nach Außen. Die Tagespresse war das Medium um sich zu informieren, was sich im Tagesgeschehen ereignete. Die Nachrichtensendungen im Abendprogramm des Fernsehens bemühten sich, retrospektiv gefühlt, um einigermaßen neutrale Berichterstattung. Der Umgang untereinander war geprägt von Respekt und Wertschätzung.

Und gefühlt war die Welt einfach noch ein bisschen ruhiger und besser. Wenn wir "Alten" (..ich zähle mich auch dazu!) zurückblicken empfinden wir so.

Der Spruch "Früher war alles besser!" resultiert aus einer Rückschau, einer Bewertung, die im Nachhinein stattfindet und somit die Gefahr birgt, das ein oder andere verblassen oder empfinden zu lassen.

Das berühmte Bildnis des Pärchens, auf der Holzbank vor dem Haus, den Feierabend genießend, einfach im Gespräch vertieft.

Prall aus dem Leben erleben wir veränderte Lebensumstände, damit beginnend, dass die Jungen zwecks Kommunikation auf ihrem Handy rumdaddeln.

Prall aus dem Leben werden wir konfrontiert mit Deadlines und Timelines, die es schier unmöglich machen, die wenige freie Zeit, die uns bleibt zu genießen, die ja nun auch noch Dank des neumodischen elektronischen Filofax geplant werden muss.

Selbst die überflutenden Nachrichten und Berichterstattungen scheinen mehr der gezielten Meinungsmache zu dienen, als mit Informationen versorgen zu wollen.

Dazu gesellen sich aberwitzige Mechanismen in der Mediastruktur, die Bedürfnisse wecken, von denen wir noch nicht einmal die blasseste Ahnung hatten, dass sie überhaupt existieren.

Das Bildnis, des hinter fremden Bedürfnissen einerseits und dem Strudel der sich immer schneller veränderten Welt andererseits hinterher hechtenden Homo sapiens drängt sich auf.

Und nicht zuletzt, die Gegenwart von heute ist die Vergangenheit von morgen und die Zukunft von heute ist die Gegenwart von morgen.

Und nun? Zunächst die Fragen nach den eigentlich eigenen Bedürfnissen, nach Abgrenzung, nach Selbstschutz, zwischenmenschlicher Aufmerksamkeit und Liebe.

Naja, der Punkt ist wohl, dass wir uns nicht wirklich dem entziehen können, was uns umgibt. Allerdings haben wir alle erdenklichen Möglichkeiten, auf uns zu achten und achtsam mit uns selbst umzugehen und so dazu beizutragen, dass wir uns im Kleinen als auch im Großen einfach nur großartig fühlen.

Also, nicht kleckern, wenn es um die eigenen Bedürfnisse geht. Gutes Gelingen!

Über die Funktionalität des menschlichen Körpers

 

 

 

Die Menschen werden immer älter. Dank der klassischen Medizin wird der menschliche Körper zum Austauschplatz dessen, was nicht mehr funktioniert.

 

Das mechanistische Weltbild macht nicht Halt vor der Kreatur Gottes, jenem biologischen Wunderwerk, welches sich als Mensch bezeichnet.

Sehhilfen, Zahnimplantate, Hörgeräte, Insulin - und Schmerzpumpen, künstliche Gelenke und Organe, neue Medikamente bis hin zur Implantation von Spenderorganen.

 

Dies alles dient der Aufrechterhaltung der Funktionsweise des menschlichen Körpers. Dazu gesellen sich immer weiter fortschreitende Chirurgie- und Transplantationstechniken. Der Fortschritt in der Medizin scheint unaufhaltbar und stetig bemüht, neue Methoden zu entwickeln. Das ist auch gut so.

 

Allerdings lässt dieser rasante Fortschritt jenen, die betroffen sind, kaum Zeit sich mit der Modifizierung ihres Körpers auseinanderzusetzen.

Nicht alle Betroffenen sind glücklich über diese, doch sehr persönliche Entwicklung.

 

Bitte richtig verstehen: Es geht nicht um Wertung. Es geht um die Betroffenen, die trotz neuen Lebensgefühls, Probleme damit haben, ihre neue Situation und die  neue Abhängigkeit zu akzeptieren.

 

Bei allem positiven Wohlwollen scheint es, als ob der Humanizismus manchmal doch erst im Rang 2 zu finden ist. Fakt scheint zu sein, dass jene Betroffenen glücklich sind über die Lösung ihres Problems, versuchen zu adaptieren und einen Weg zurück ins Leben zu finden.

So weit, so gut.

 

In unserer Welt scheint allerdings für jene Besonderen kaum Platz zu sein. Das Gefühl einer Nicht-Vollwertigkeit, gepaart mit der tatsächlichen Unfähigkeit, das Leben in vorheriger Weise weiterzuführen, führt gezwungenermaßen zu mentalen Themen und Problemen.

 

Nicht, dass man auf die Hilfsmittel verzichten sollte!

 

Eine entsprechende humanizistische Betreuung bzw. Nachversorgung im Sinne eines Körper-Beziehungs-Coachings mit therapeutischem Hintergrund würde eine ganzheitliche Reintegration in den Alltag sicherlich positiv unterstützen. Nicht zu vergessen, die Hypnosetherapie, auflösend, ursachenorientiert, compoundend.

SilverAger auf der Überholspur

 

SilverAger, BestAger, GoldenAger, ThirdAger, Senior, nur um einige Begriffe zu nennen, bezeichnen die Generation 50plus. Begriffe, deren damit verbundenen Wertung sich jeder selbst überlegen kann.

SilverAger, eingebunden in Familie und Beruf, erleben häufig das Überholtwerden durch jüngere Generationen.
Zwischen Lebenserfahrung und nachlassendem Körpergefühl verkümmern häufig die Ressourcen.
Dies aufgrund eines nicht mehr kompetentem Selbstwertes, ausgelöst durch mangelnde Wertschätzung, Respekt und Anerkennung einer immer schneller drehenden Welt.
„Und du willst mir erzählen, wie das Leben funktioniert?“, war die Antwort einer resoluten älteren Dame, in einer Auseinandersetzung mit einem jüngeren Familienmitglied.
„Hut ab“ vor dieser älteren Dame, die sich ihrer Fähigkeiten und Ressourcen durchaus bewusst war.

Jedoch sind solche Reaktionen, Zeichen eines ebenbürtigen Selbstwertes und Selbstbewusstseins, nicht die Regel. Oftmals fühlen sich SilverAger den Anforderungen nicht mehr gewachsen.
Resultierend aus den Erfahrungen und belastenden Erlebnissen im Laufe der Jahre, scheint es einfach nur normal zu sein, diese Konditionierungen zu akzeptieren.

Vorsicht Falle! Daraus resultieren häufig Probleme im beruflichen und privaten Umfeld, gesellen sich körperliche Erkrankungen dazu und hinterlassen den schalen Beigeschmack, trotz aller Bemühungen nicht zu genügen.

Achtung, es gibt Wege aus dieser Falle! Die Frage nach einer positiven Veränderung für die eigene Persönlichkeit sollte sich jeder SilverAger stellen.
Ein „Ja, ich will!“ bedeutet Belastendes zu rekonditionieren, Ressourcen freisetzen und zu nutzen und mit einem frischen Gefühl des Selbstwertes und Selbstbewusstseins den Herausforderungen im beruflichen und privaten Kontext zu begegnen.
Belastendes zu desensibilisieren und Kompetenzen zu stärken sind Anwendungsgebiete im Bereich der Hypnose. Die Hypnose, ein seit 2006 wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, bietet viele erfolgreiche Möglichkeiten zur Veränderung.

OMNI Hypnose Fokusthema: Allergien


Hypnosekompetenz: omnifinder.net

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OMNI Hypnose Fach- und Fokusthema April 2017

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POLLENHYSTERIE!

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Aus aktuellem Anlass fühlen wir OMNI Hypnosetherapeuten uns verpflichtet, der jährlich wiederkehrenden Pollen- und Allergienhysterie aufklärend entgegenzuwirken.

Sind die Symptome echt? Ja, sind sie. Sind die meisten mentaler Natur? Ja, sind sie.

«Allergien jeder Art sind meist «hausgemacht», sprich dem eigenen Kopf entsprungen, jedoch von aussen an uns herangetragen. Sie sind so etwas wie Panikattacken des Immunsystems. Es ist nicht der Allergiestoff, der gefährlich ist, sondern die Immunreaktion darauf. Dabei ist die psychische Komponente weitaus wichtiger als weitherum bekannt. Die Hypnosetherapie setzt genau hier an und hilft den Menschen, die Allergien langfristig aufzulösen.»

Aufmerksamkeit durch Werbung ist wichtig für das Überleben von Allergien

Die Werbemaschinerie für die Medikamente gegen Pollen aller Art ist bereits angelaufen. Angesichts der vielen Verzweifelten, die sich hier Linderung oder Schmerzbefreiung erhoffen, ist es an der Zeit, sich über Sinn und Zweck solcher Medikamenteneinnahme Gedanken zu machen.

Medikamente können bei einer Panikattacke des Immunsystems nur symptomlindernd wirken und weder langfristig noch nachhaltig einen Erfolg erzielen. Abgesehen von den vielen unerwünschten Nebenwirkungen der auf Anti-Histamin beruhenden Medikamente, die hier meist zum Einsatz kommen, bleibt deren lindernde Wirkung oft weit hinter den Erwartungen zurück. Für viele medikamentöse Desensibilisierungstechniken fehlen leider fundierte Studien. Die Wirkung solcher Medikamente ist oft nicht besser als die eines normalen Placebos. Bezüglich der Wirkung der Hypnose hingegen verweisen wir auf einen Beitrag des Schweizer Fernsehens, wo Hypnosetherapie als erfolgreich gezeigt wird. Leider wurde der dort dargestellte Prozess vom Facharzt nicht verstanden. Schade, dass selbst eine Fernsehsendung nicht zumindest das Interesse an einer anderen, vielleicht effektiven Vorgehensweise wecken konnte. Eine Nachfrage bei uns hätte vielleicht vielen Menschen den Frühlingsanfang erleichtern können.

http://www.srf.ch/sendungen/puls/koerper/heuschnupfen-amoklauf-des-immunsystems

Außerdem zeigen Studien, dass schon alleine durch Praktizierung von Selbsthypnose Symptome von Pollenallergien maßgeblich und nebenwirkungsfrei gelindert werden können. Dies wirft die Frage auf, warum dies nicht mittlerweile zu den empfohlenen Therapiemaßnahmen gehört.

Medien verbreiten und intensivieren unwissentlich Allergien

Unsere Grosseltern und deren Vorfahren litten viel weniger, wenn überhaupt, an Allergien. Auch sind heute noch Kinder auf dem Land viel weniger allergisch gegen Pollen oder andere Allergene als deren Altersgenossen in der Stadt. Es ist wahrscheinlich, dass neben übertriebener Hygiene außerdem psychische Prozesse zu ständig zunehmenden Klagen über Allergien führen. Dies verblüfft nicht, wenn man bedenkt, dass wir an 360 Tagen im Jahr mit Informationen über Allergien aller Art überflutet werden. Da wird in unseren Köpfen aus dem kleinsten Jucken schon eine Allergie gebastelt.

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OMNI Hypnose Fokusthema: Allergien Version 2017_04 Freigabe alle Medien


Hypnosekompetenz: omnifinder.net

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Überall in den Medien liest man die Überschriften zur neuen Pollensaison. Dabei wird präzise informiert, wann mit welchen Pollen und in welcher Intensität zu rechnen ist. «Jetzt Haselnuss und Birke ganz schlimm!» Diese und ähnliche Sätze, welche nun schon seit Jahren Mantra- ähnlich wiederholt werden, brennen sich in den Köpfen der Menschen fest. Die Psyche von vielen Menschen, die bisher keinerlei allergische Reaktionen verzeichneten, wird von dieser verdichteten Werbung dahingehend stimuliert, dass sie die Vorstellung von schlimmen Allergien im Kopf erschaffen und dann auf den Körper übertragen. Es handelt sich hier um einen reinen durch die ständigen Warnungen und Hinweise erzeugten negativen Nocebo- Effekt (der Gegensatz zum positiven Placebo-Effekt), der eine negative Reaktion aufgrund einer negativen Erwartung bezeichnet. Dies kennt man auch aus der Arztpraxis, wo sich die Wahrscheinlichkeit von auftretenden Nebenwirkungen eines Medikaments erhöht, wenn der Behandler auf diese hinweist.

Neben der Erwartung ist die Konditionierung der zweite wichtige Effekt, der eine Placebo- Wirkung oder den umgekehrten Nocebo-Effekt hervorrufen kann. Zahlreiche Studien untermauern, dass es möglich ist Immunreaktionen zu konditionieren, sprich zu trainieren. Sind diese steigenden Zahlen von Allergien also aufgrund von Konditionierungsprozessen durch die Medien entstanden? Wer schon mal vom Pawlow’schen Hund gehört hat, kann sich in etwa vorstellen, wie die Konditionierung einer Immunreaktion, also auch einer Allergie funktionieren könnte.

Die Mär von der Vererbung!

«Die Neigung zu Allergien liegt bei uns eben in der Familie.» So nehmen viele Eltern es hin, dass ihre Kinder Allergien haben und schleppen sie zum Arzt, der Medikamente verschreibt oder je nach Allergie eine Desensibilisierung empfiehlt. Gemäß Schulmedizin ist eine Allergie eine Fehlregulation und überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems.

Die wichtigen Fragen sind hier jedoch: Wodurch ist die Fehlregulation entstanden? Warum ist die Abwehrreaktion des Immunsystems entgleist?

Die noch relativ junge Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie beschäftigt sich mit den Folgen der wechselseitigen Beeinflussung von Körper und Seele auf die Gesundheit. Das Immunsystem ist zum Beispiel in der Lage, auf Signale des Nervensystems und des Hormonsystems zu reagieren. Umgekehrt kann das Immunsystem aber auch die Funktion des Nerven- und Hormonsystems beeinflussen.

Mittlerweile ist es nachgewiesen, dass psychischer und körperlicher Stress die Funktionen der Immunabwehr negativ beeinflussen und so zum Beispiel die Anfälligkeit für Infektionen steigt. Nicht nur berufliche Belastung, auch alle Arten von Ängsten, Einsamkeit oder Depressionen können demnach das Immunsystem aus seiner Bahn werfen.

Unsere praktischen Erfahrungen aus hunderten von Therapiesitzungen konnten nun auch in quantitativen Studien wissenschaftlich nachgewiesen werden: Das Immunsystem wird massgeblich auch von unserem Fühlen, Empfinden und Denken beeinflusst. Das lässt sich mit unterschiedlichen Methoden der Hirn-, Stress- und Hormonforschung messen. Eine Studie die sogar bereits 1991 veröffentlicht wurde zeigt, dass verschiedene emotionale Zustände einen Einfluss auf Immunzellen haben können. So können emotionale Zustände wie Wut oder Traurigkeit die Aktivität von Immunzellen beeinflussen. Studien zeigen außerdem, dass die Unterdrückung von Immunreaktionen oder eine Linderung allergischer Reaktionen antrainiert/konditioniert werden können.

OMNI Hypnose Fokusthema: Allergien Version 2017_04 Freigabe alle Medien

 


Hypnosekompetenz: omnifinder.net Was hat das nun mit Hypnose zu tun?

Psychische Belastungen und unverarbeitete Traumata wirken sich unter anderem auf das Immunsystem aus. Allerdings schwächen sie das Immunsystem nicht nur, sondern können es auch zum Überschiessen und Überreagieren bringen. Kommt es nun zu einer fehlgeleiteten Verknüpfung von möglichen vermuteten Auslösern (Pollen) und zufällig gleichzeitig auftretenden Körperreaktionen (z.B. ein Niesreiz, geschwollene Nasenschleimhäute aufgrund eines leichten Infektes), könnte es zu einer „erlernten“ Allergie kommen.

DAS ist die wahre Ursache von Allergien und nicht die Tatsache, dass das Immunsystem auf körperfremde Stoffe losgeht. Allergie ist als Panik des Immunsystems anerkannt. Wie bei jeder Panik ist nicht die Gefahr an sich, sondern die Reaktion das Problem.

Das Immunsystem macht das nicht zum Spass! Es hat einen Grund und der liegt tief drin in unseren Zellen, in unserer Psyche, der Seele, dem Unterbewusstsein. Diese Verknüpfung oder Konditionierung wäre nun ganz leicht mit Hypnose wieder zu lösen. Genau deswegen hilft Hypnosetherapie aus unserer Erfahrung bei Heuschnupfen, Allergien auf Hausstaub, Tierhaare, Nahrungsmittel, Arzneimittel und so weiter.

Die Wirksamkeit der Hypnosetherapie wurde bereits in zahlreichen Kontrollgruppenexperimenten und Metaanalysen für unterschiedliche Störungen nachgewiesen, darunter auch für Allergien, wie Heuschnupfen. Aus der Praxis wissen wir, mit ursachenauflösender Hypnose wird die wahre Ursache, die psychische Ursache, gefunden und aufgelöst. Heilt die Psyche, kann sich theoretisch auch das Immunsystem wieder ausbalancieren.

Auf jeden Fall ist Hypnosetherapie ein universell einsetzbares Werkzeug, das wohl die natürlichste Form der Therapie ist. Keine Spritzen, keine Medikamente, keine Eingriffe – es wird nur die Kraft des eigenen, internen Heilers genutzt. Hypnosetherapeuten, die mit ursachenaufdeckenden Methoden arbeiten, helfen ihren Klienten dabei, die wahre Ursache der Allergie zu finden und aufzulösen, damit das Immunsystem anschließend keinen Grund mehr hat, gegen harmlose Pollen, Tierhaare, Kräuter, etc. zu rebellieren. Die Prozesse, die zur Entstehung der Allergie geführt haben, werden im Prinzip wieder umgekehrt, die Assoziation zwischen dem Allergen und allergischer Reaktion gelöst.

Wo und wie nun genau die Konditionierung der Immunantwort auf zellulärer Ebene stattfindet, ist noch nicht bekannt. Auch nicht, wie wir diese dann als Hypnosetherapeuten wieder lösen. Aber wir wissen, dass das Immunsystem und die Psyche stark miteinander verknüpft sind. Und wir wissen aus der täglichen Praxis: Hypnose hilft.

Dies ist eine Gegenbewegung gegen die derzeit allgegenwärtige Hysterie zu Pollen & Co.! Hypnosetherapie wirkt!

Gezeichnet/Verfasst:

Sandra Blabl Dr. Manuela Esslinger Claude Ribaux Hansruedi Wipf

Sie finden kompetente Hypnosetherapeuten hier: www.omnifinder.net

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